Foto: RTL / Stefan Menne
Am Freitag, 18. Juni 2010, ist es an der LANXESS arena wieder soweit: Wenn die deutsche Nationalmannschaft im zweiten Vorrundenspiel um 13.30 Uhr (Einlass ab 11.30 Uhr) gegen Serbien antritt, werden vor und in der LANXESS arena wieder die Fußballfans in Scharen ein großes WM-Fest feiern.
Vom großen Public Viewing an der LANXESS arena überträgt WM-Sender RTL ab 19.05 Uhr seinen großen Fußballabend mit der Begegnung England gegen Algerien. Präsentationsfläche ist wieder der RTL-WM-Truck, der dazu inmitten des Fanfestes vor der Arena parkt. Bevor Moderator Günther Jauch und BVB-Trainer Jürgen Klopp als Experte an seiner Seite auf das zweite Vorrundenspiel der Gruppe C hinführen, zeigen sie zunächst ausführlich die Höhepunkte des Spiels der deutschen Mannschaft am frühen Nachmittag gegen Serbien. Neben Analysen und Interviews gibt es auch Stimmungsberichte vom Nachmittag in und an der LANXESS arena.
Eine ähnliche Stimmung will RTL dann auch beim Abendspiel von der Domstadt aus in die Republik übertragen. „Wir mischen uns ganz bewusst mitten unter die Fans und setzen natürlich fest auf die Begeisterungsfähigkeit der Kölner“, so RTL-Sportchef Manfred Loppe.
Florian König und Jürgen Klinsmann, die die RTL-Viererkette komplettieren, werden immer wieder aus dem Green Point Stadion in Kapstadt zugeschaltet, wo das Spiel zwischen England und Algerien um 20.30 Uhr angepfiffen wird. Beide Mannschaften stehen unter Erfolgsdruck, da sie in ihrem ersten Vorrundenspiel nicht überzeugen konnten. England spielte nach mäßigem Auftritt nur 1:1 gegen die USA, Algerien verlor durch einen kapitalen Torwartfehler 0:1 gegen Slowenien.
Als mobiles TV-Studio in Köln dient wieder der gut 14 Meter lange RTL-WM-Truck, ein 32-Tonner mit ausfahrbarer, rund 80 qm großer Showbühne, mit dem RTL während der WM im Stile einer Roadshow durch die Republik tourt. LED-Wände, ein Moderations- und ein Analysetisch – das Mobiliar des RTL-WM-Trucks ist klein, aber fein. Das lässt Raum für Improvisation und auch für Showacts, die hin und wieder auf der Bühne stattfinden können: So präsentieren sich dort am Freitag im Rahmen der über vierstündigen Sendung Mehrzad Marashi (Gewinner 2010) und Mark Medlock (Gewinner 2007), die beiden Gewinner der RTL-Castingshow. Darüber hinaus hat auch die Hermes House Band einen Show-Auftritt.
Den ganzen Tag über gibt es in den RTL-News-Sendungen bereits Live-Schalten zum WM-Truck. Um 19.00 Uhr moderiert „RTL Aktuell“-Sportmoderatorin Ulrike von der Groeben von hier, inmitten des Public Viewings, den Sportblock der Hauptnachrichten, bevor Sie dann an Günther Jauch und Jürgen Klopp übergibt.
Rund 80 Mitarbeiter aus Redaktion, Produktion und Technik werden in Köln im Einsatz sein. Neben dem WM-Truck umfasst der TV-Compound beim Fanfest an der LANXESS arena acht weitere LKW’s, die das technische Equipment transportieren. Die RTL-Übertragungen werden von acht Kameras gespeist.
RTL-Sportchef Manfred Loppe: „Der Truck ist die wichtigste Präsentationsfläche für Günther Jauch und Jürgen Klopp sein. Hier laufen die Fäden zusammen, hier werden die Spiele analytisch aufgearbeitet. Darüber hinaus werden sich Günther Jauch und Jürgen Klopp wie zuletzt in Dresden auch unter die Feiernden auf den Fanfesten mischen. Dieses offene Konzept lässt uns neben der Bühnenpräsentation viele Optionen."
Günther Jauch: „Inmitten dieser Public-Viewing-Atmosphäre zu arbeiten, macht einfach sehr viel Spaß. Die Fußball-WM ist immer ein Fest und alle Zuschauer erfasst eine ganz spezielle Euphorie. Die unmittelbare Nähe zu den Fans eröffnet die Möglichkeit, sofort die Reaktionen auf Szenen und Ergebnisse zu testen. Die Zuschauer sind ja meistens Teil der Übertragungen und sorgen für Stimmung und gute Laune in der Sendung."
Jürgen Klopp: „Mitten unter den Fans, das mag ich schon ganz gerne. Wenn das Wetter mitspielt, dann haben wir den Anspruch, dass wir die WM buchstäblich nach Deutschland holen. Fußballanalysen im Studio finde ich immer schwierig. Das ist das Gleiche, als würde man zum Trainingsgelände fahren und da draußen für sich alleine kicken. Wenn einem kein Mensch zuschaut, ist es ein anderes Gefühl, als wenn tausend Leute dabei sind.“